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Kalidona Passion Tours – Blog


 

Musik verleiht Flügel

(März 2026, Nadine Gaerdes)

Tanja steckte den Schlüssel ins Schloß, hörte das Klacken beim Umdrehen lauter als sonst und bemerkte erst heute, dass die Türangeln quietschten. Muss mal wieder geölt werden, dachte sie, trat ein ins Haus und stellte ihre Schultasche neben die Kommode im Flur.

Die Tür hinter ihr fiel knallend zu.

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There are places in the world that are worth visiting not only for their beauty or fame. They offer space for healing the soul. Whether the wound is grief or pain, illness or burnout. Such places speak directly to the heart and, in silence, give a different perspective and strength for a new beginning.

 

A place of healing

(February 2026, Nadine Gaerdes)

“Just the last exams,” Luisa thought. “Then you’ll be done.” But she wanted nothing more than to get away and wished for a fairy to take her exams for her. Why had Mother left us? Who had taken her? Where was she now?

Luisa was always on the run, searching for her, searching for herself. She’d ended up at the Atlantic coast, with its cool coastal fog and salty sea breeze. Water had always attracted her; the darkness in the depths beneath the rough surface concealed something mysterious. One wanted to dive in, glide silently like a fish, never resurface — or gasp for air and embrace life.

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„Stille Zeiten“ – Ein Caprivi Krimi

(Januar 2026, Nadine Gaerdes)

Schreibseminar in dem kleinen Wüstenort Arandis – vor mehr als einem Jahrzehnt.

Geleitet von dem bekannten deutschen Krimi-Autor Bernhard Jaumann www.bernhard-jaumann.de

Drei seiner Krimis behandeln Themen rund um Namibia, da er ein paar Jahre in unserem Land gelebt hat. www.bernhard-jaumann.de/buecher/Namibia.html

Drei Jahre in Folge immer zu Beginn des Monats März machte Bernhard Jaumann den Teilnehmenden das Verfassen von Krimis auf humorvolle und interessante Weise schmackhaft.

Mit gemischten Gefühlen ging ich hin, weil ich nicht gerne Krimis lese, jedoch neugierig auf die Schreibtechnik war. Je mehr Bernhard Jaumann uns in die Geheimnisse des Schreibens dieses Genres einführte, desto spannender wurde das Thema für mich.

Fazit: LESEN von Krimis ist nicht so meins; das SCHREIBEN von Geschichten mit Kriminalelementen umso mehr.

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Der Sandweg nach Hause

(Juli 2025, Nadine Gaerdes)

Niemand hatte sie verstanden, niemand hatte begreifen wollen oder können, was sie zu diesem Schritt trieb, Steve am allerwenigsten. Doch sie mußte es tun. Und sie hatte es getan. Sie sah Windhoek schon lange nicht mehr im Rückspiegel. Der Toyota Hilux brachte sie stetig immer weiter ins Landesinnere hinein, weg von der Stadt, weg von all dem Trubel, den Menschenmengen mit sich bringen. Tränen liefen ihr über die Wangen, teils der noch immer tief sitzenden Verzweiflung, teils der langsam einsetzenden Erleichterung.

Auf dem Rücksitz lag ihr Heiligtum: eine Tacoma Gitarre in einem glänzend schwarzen Instrumentenkoffer.

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KALEIDOSKOP – Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?

(September 2024, Nadine Gaerdes)

Das Kaleidoskop ist ein optisches Gerät bestehend aus Spiegeln.

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer spricht das beste Deutsch im Land?
Taucht diese Frage auf
tauche ich ab, tauch‘ ich ein
in ein Gewirr aus bunter Vielfalt.
Und bald schwimme ich mit dem Strom,
schwimme ich gegen den Strom
und entdecke schon im Farbenmeer
Worte, die wie Fische hin und her
sich bewegen, ihrem Leben Anmut, Eleganz verleihen,
und seien sie auch noch so unscheinbar, fürwahr,
geführt wie von Geisterhand, ich schaue wie gebannt,

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Goldene Heimkehr

(24.06.2024, Nadine Gaerdes)

Mein Büro, in dem ich unter der Woche an Reisevorschlägen, email-Kontakten, Buchhaltung und kreativer Schreibarbeit sitze, befindet sich in einem Farmhaus im namibischen Savannenland. Schaue ich an meinem Bildschirm vorbei, blicke ich durch ein großes Fenster, von der Sonne beschienen, zunächst auf ein gut besuchtes Vogelbad, den Blick hebend in eine Fläche mit gelbem Gras und Akazienbäumen, durch die der leichte Wind rauscht.

Ich bin eine unter Vielen! Unter den Vielen, die ihr Herz in Namibia verloren haben und geblieben sind.

Deutschland und Namibia trennen rund 10 000 Kilometer, mit dem Flugzeug im Direktflug in knapp 10 Stunden zu überbrücken. In Windhoek einsteigen, in Frankfurt aussteigen, angekommen! Klingt nicht nach einem großen Aufwand – und doch unternimmt man diese Reise nicht aller Tage.

Neue Heimat; alte Heimat. Neues Zuhause; altes Zuhause?

Die Frage nach der Zugehörigkeit mag bei so manchem in unregelmäßigen Abständen aufkommen und sucht nach einer Antwort.

Der Text „Goldene Heimkehr“ ist ein Versuch für mich.

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„@Heim“ oder auch „Heim(at)“

(09.01.2024, Nadine Gaerdes)

Zwei herausragende Kennzeichen Namibias sind die grossen Farmen und die weiten Entfernungen.

Diese beiden in Einklang zu bringen, ist für Familien eine Herausforderung, wenn es gilt, ihre Kinder einzuschulen.

Möchte man die Variante Home Schooling nicht wählen, bleibt nur die Variante “Internat” – in Namibia “Heim” genannt. Die Kinder verbleiben unter der Woche im Heim, werden dort von Erziehern betreut, gehen zur Schule und werden am Freitagmittag abgeholt, um das Wochenende zuhause auf der Farm zu verbringen. Am Montagmorgen müssen sie zurück im Heim sein. Woche für Woche dreht sich dieses Rad und auch die Räder der Autos, die Freitag & Sonntag rollen, mehrere hundert Kilometer, zum Teil auf Schotterstraßen.

Solch ein Leben kann zur Achterbahnfahrt der Gefühle werden und möchte in dem folgenden Poetry-Slam in Worten eingefangen sein:

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Yesterday & Tomorrow

(11.10.2023, Nadine Gaerdes)

No one understood her, no one wanted to or could make sense of what drove her to take this step, least of all Steve. But she had to do it. And she had done it. And now she no longer saw the town in the rearview mirror. The little Opel Corsa took her steadily further and further inland, away from the city, away from all the hustle and bustle that crowds bring. Tears ran down her cheeks, partly of the still deep-seated despair, partly of the slowly dawning relief.

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The last dance

(31.05.2023, Nadine Gaerdes)

I faltered; unsettled, like a kudu taking a scent, I sensed closeness. I was not alone.

I had hung my shirt and pants and hat on the standing pod acacia that had been bearing fragrant blossoms since yesterday. My vell shoes were on the trunk under the thorny branches. I wanted to put my glasses in a small fork of the branch where I could easily find them again.

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WÄRME

(20.03.2023, Nadine Gaerdes)

Noch umgibt die Wärme der Nacht meine Glieder. Der zurückgeschlagenen Bettdecke entweicht die wohlige Gemütlichkeit, die der Schlaf innehielt. Mein Fuss berührt den harten kühlen Boden und mein Blick fällt auf das geöffnete Fenster, durch welches die frische Morgenluft hereinströmt, das erste Hell des Tages meine Augen erreicht. Ich strecke mich einmal kräftig, ersetze meinen Pyjama durch ein leichtes T-Shirt und eine kurze Sporthose und trete vor die Tür.

Wie ein Blitz durchzuckt ruckartig
meinen Körper mit voller Wucht der Duft der Neuheit, Ganzheit, Reinheit, Unberührtheit;
hinweg mit der Dämmerung der Erde,
es werde, werde, werde.
Heisst es im Gebet, das sich erhebt,
wenn ich den Tag beginne. Ich halte inne.

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